PRESSEMITTEILUNG:
ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN 2026
(In italiano a fondo pagina)
10. Ausgabe von ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN 2026
und 25 Jahre MenschenSinfonieOrchester:
Köln feiert Musik, Vielfalt und gelebte Inklusion
Liebe Freundinnen und Freunde des Festivals, liebe Medienvertreter und liebe Nachbarn aus dem Veedel,
ich hoffe, es geht Ihnen und Euch gut.
Vom 5. bis 30. November 2026 verbindet ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN in der Kölner Südstadt italienische Musikkultur, Migrationserinnerungen und gesellschaftlichen Dialog. Höhepunkt ist das Jubiläumskonzert des MenschenSinfonieOrchesters am 26. November in der Lutherkirche. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Mit seiner zehnten Ausgabe feiert ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN erneut die kulturelle Vielfalt Kölns. Vom 5. bis 30. November 2026 lädt das Festival in die Kölner Südstadt ein und verbindet Musik, Fotografie, persönliche Geschichten und gesellschaftliche Begegnungen. Ein besonderer Anlass prägt das diesjährige Programm: Das MenschenSinfonieOrchester (MSO) blickt auf 25 Jahre gemeinsames musikalisches Arbeiten zurück – ein Vierteljahrhundert, in dem Inklusion, künstlerische Freiheit und menschliche Begegnung nicht nur diskutiert, sondern auf der Bühne gelebt wurden.
Unter der künstlerischen Leitung des Musikers und Komponisten Alessandro Palmitessa versteht sich ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN als ein Festival, das italienische Kultur jenseits vertrauter Klischees präsentiert und zugleich Fragen nach Migration, Identität, Erinnerung und Zusammenleben aufgreift. Das Motto lautet: **„Ein Kulturfestival in Köln, jenseits von Pasta und Amore!“
25 Jahre MenschenSinfonieOrchester: Musik als gemeinsamer Lebensraum
Das MenschenSinfonieOrchester wurde 2001 von Alessandro Palmitessa und Pfarrer Hans Mörtter gegründet. Seit seinen Anfängen bringt das Ensemble Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, sozialen Erfahrungen und musikalischen Hintergründen zusammen. Die Musik schafft dabei einen Raum, in dem Vielfalt nicht als Hindernis, sondern als künstlerische Stärke verstanden wird.
Das 25-jährige Jubiläum ist deshalb mehr als ein Rückblick auf die Geschichte eines Orchesters. Es ist auch ein Statement für eine Gesellschaft, in der Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihren Lebensbedingungen oder ihren individuellen Voraussetzungen gemeinsam etwas gestalten können. Das Jubiläumskonzert am 26. November in der Lutherkirche bildet den Höhepunkt des Festivals und bringt langjährige Wegbegleiter sowie besondere Gäste aus unterschiedlichen musikalischen Welten zusammen.
Das Festivalprogramm
Donnerstag, 5. November – Eröffnung der „Mostra Diffusa“
Die dezentrale Fotoausstellung „Mostra Diffusa“ eröffnet das Festival mit einer fotografischen Reise durch unterschiedliche Perspektiven und Lebenswelten. Statt an einem einzigen Ort präsentiert zu werden, verteilt sich die Ausstellung auf mehrere Stationen in der Kölner Südstadt. So entsteht ein kultureller Rundgang, der Menschen, Orte und Geschichten miteinander verbindet.
Die Eröffnung beginnt um 17 Uhr im Vringstreff e. V., wird um 18 Uhr im Café PL678 und um 19 Uhr im Café Sur fortgesetzt und erreicht um 20 Uhr Mondo Aperto / Offene Welt, Zugweg 22. An jeder Station erwartet das Publikum ein eigener Beitrag. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die verschiedenen Orte zu entdecken und sich auf unterschiedliche künstlerische Perspektiven einzulassen.
Die Ausstellung läuft bis zum 30. November 2026. Alle beteiligten Orte können während ihrer regulären Öffnungszeiten besucht werden. Zu den beteiligten Fotografinnen und Fotografen gehören Bernd Arnold, Richard Bargel, Gerd Bonse, Francesca Magistro, Roberto Manzi, Hans Meisenberg, Leslie Niemöller, Georg Roloff, Frank Seyl, Steffi Sonntag und Jens Wagner-Brause. Die Idee und künstlerische Leitung stammen von Alessandro Palmitessa; kuratiert wird die Ausstellung vom neapolitanischen Dokumentarfilmer Geremia Carrara. Bei der Eröffnung sorgen Musiker des MenschenSinfonieOrchesters für Live-Musik.
Samstag, 7. November, 20 Uhr
„E la chiamano estate“
Ort: Mondo Aperto / Offene Welt, Zugweg 22, Köln
Mit „E la chiamano estate“ bringt Daniele Grivel italienisches Sommergefühl in den November. Unter dem Motto „Aperitivo mit Daniele“ verbindet der Abend Live-Musik, Gesang und interaktives Karaoke zu einer musikalischen Begegnung, bei der das Publikum nicht nur zuhören, sondern auch selbst mitmachen kann. Italienische Melodien, gemeinsame Erinnerungen und die besondere Atmosphäre eines Aperitivo-Abends machen die Veranstaltung zu einem lebendigen Auftakt für das Festivalprogramm.
Samstag, 14. November, 20 Uhr
„LAST TANGO IN COLOGNE / Letzter Tango in Köln“
Ort: Mondo Aperto / Offene Welt, Zugweg 22, Köln
Der Pianist Sebastian Rodríguez, ein italo-argentinischer Musiker, trifft auf Alessandro Palmitessa an Saxofon, Klarinette und Perkussion. Gemeinsam begeben sie sich auf eine musikalische Reise zwischen Tango und modernem Jazz.
Das Programm greift die Musik von Astor Piazzolla, Gato Barbieri und Dino Saluzzi auf und verbindet sie mit eigenen Kompositionen von Palmitessa. Dabei wird der Tango nicht nur als Musikstil verstanden, sondern auch als Ausdruck von Bewegung, Migration und kultureller Begegnung. „LAST TANGO IN COLOGNE“ erzählt von musikalischen Einflüssen, die Grenzen überschreiten und neue Klangwelten entstehen lassen.
Samstag, 21. November, 20 Uhr
Trito e Ritrito Trio „Italienische Musikreise in Deutschland“
Ort: Mondo Aperto / Offene Welt, Zugweg 22, Köln
Das Trito e Ritrito Trio mit Cosimo Erario (Gesang und Gitarre), Alessandro Palmitessa (Saxophon, Klarinette, Klein Perkussion) sowie dem Schauspieler Luca Paglia (Gesang und Erzählung) lädt zu einer musikalischen Reise durch italienische Klassiker und zeitgenössische Lieder ein. Zwischen Musik und persönlichen Geschichten geht es um Migration, Identität und Erinnerung – um das Ankommen in einem neuen Land, um die Verbindung zur Herkunft und um die Erfahrungen, die Generationen miteinander teilen. Der Abend erinnert an das deutsch-italienische Anwerbeabkommen von 1955 – ein Jahr nach dessen 70. Jahrestag – und richtet den Blick auf die Geschichte italienischer Arbeitsmigration nach Deutschland und ihre Bedeutung für die Gegenwart.
Sonntag, 22. November, 16 Uhr
„MALAPARATA“
Ort:** Mondo Aperto / Offene Welt, Zugweg 22, Köln
„MALAPARATA“ ist ein Konzert zwischen gesprochener Sprache und Musik, geprägt von der klanglichen und sprachlichen Vielfalt Italiens und insbesondere Neapels. Roberto Pappalardo gestaltet den vokalen Teil des Programms; Stefano Arrigo begleitet ihn mit Gitarre und Sounddesign.
Rezitation, Stimme und Klang verbinden sich zu einer vielschichtigen Darbietung, in der Sprache nicht nur Bedeutung vermittelt, sondern selbst zu Musik wird. Das Publikum begegnet einer italienischen Ausdrucksform, die Tradition und Gegenwart miteinander verbindet.
Donnerstag, 26. November, 19 Uhr –
Jubiläumskonzert: 25 Jahre MenschenSinfonieOrchester
Ort: Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 1, Köln
„Was jetzt als Inklusion im Trend liegt, machen wir von Beginn an“
Das Jubiläumskonzert des MenschenSinfonieOrchesters ist der zentrale Höhepunkt der zehnten Ausgabe von ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN. Seit 25 Jahren steht das MSO für eine musikalische Praxis, in der Menschen mit unterschiedlichen Biografien und Voraussetzungen gemeinsam auf der Bühne stehen. Das Konzert feiert diese Geschichte mit Künstlerinnen und Künstlern, die das Orchester über viele Jahre begleitet haben oder neue musikalische Perspektiven einbringen.
Zu den besonderen Gästen gehört Peppe Voltarelli, der dreimal mit der Targa Tenco ausgezeichnet wurde und aus Kalabrien stammt. Mit Alessandro Palmitessa verbindet ihn eine fast zwanzigjährige Zusammenarbeit. Beide standen bereits 2008 gemeinsam auf der Bühne der Berliner Volksbühne. Voltarelli bringt seine unverwechselbare Stimme, seine süditalienischen Wurzeln und die Tradition des italienischen Cantautore in das Jubiläum ein.
Klaus der Geiger, eine prägende Persönlichkeit der Kölner Musikszene und bekannt für seine musikalische und gesellschaftliche Protesthaltung, begleitet das MenschenSinfonieOrchester seit dessen frühen Tagen. Seine Geige steht für eine Musik, die sich einmischt, Haltung zeigt und Menschen zusammenbringt. Seine langjährige Verbindung zum MSO macht ihn zu einem wichtigen Teil der Orchestergeschichte.
Mit Richard Bargel kommt eine Ikone des Blues auf die Bühne. Als markanter Sänger und Slide-Gitarrist erweitert er den musikalischen Horizont des Abends um den erdigen, unmittelbaren Klang des Blues. Seine Präsenz steht für eine eigenständige musikalische Handschrift und für die Kraft einer Musik, die persönliche Erfahrungen in einen universellen Ausdruck verwandelt.
Krazy, dessen musikalische Einflüsse von Punkrock bis Jazz reichen, tritt erstmals live mit dem MenschenSinfonieOrchester auf. Die Begegnung verspricht neue Klangfarben und einen spannenden musikalischen Kontrast – und zeigt, dass das MSO auch nach 25 Jahren offen für neue Impulse und unerwartete Verbindungen bleibt.
Der italienische Cantautore und Jazzgitarrist Cosimo Erario verbindet virtuoses Gitarrenspiel mit der erzählerischen Tradition des italienischen Liedes. Seine Mitwirkung schlägt eine Brücke zwischen Jazz, italienischem Cantautorato und dem musikalischen Erbe, das ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN seit Jahren prägt.
Mit Aladji Mbaye Tama, einem senegalesischen Griot-Meister, kommen westafrikanische Rhythmen und die Tradition mündlicher Erzählkunst hinzu. Sein Tama, die sprechende Trommel, eröffnet eine eigene rhythmische und klangliche Sprache. Damit erweitert er das musikalische Spektrum des Abends und unterstreicht den interkulturellen Charakter des Festivals.
Auch Tanz und Bewegung gehören zum Jubiläum: Der Choreograf Christian Korbella und die Golden Girls treten gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern auf. Nachdem sie über Jahre hinweg an der Saaltür des Gemeindesaals präsent waren, stehen sie nun selbst im Mittelpunkt des Geschehens – nicht mehr am Rand, sondern mitten auf der Bühne. Dieser Perspektivwechsel ist zugleich ein symbolischer Moment des Abends: Menschen, die lange Teil des Umfelds waren, werden sichtbar und gestalten das Programm aktiv mit.
Durch den Abend führt Luciana Caglioti. In Gesprächen mit Hans Mörtter, Sonja Grupe (Südstadt Lebene E.v.) und Thorsten Wachter (Vringstreff E.v.) werden die Geschichte des Orchesters, seine künstlerische Entwicklung und seine gesellschaftliche Bedeutung beleuchtet.
Das Jubiläumskonzert vereint Blues, italienisches Cantautorato, Jazz, Protestmusik, westafrikanische Rhythmen und Tanz. Es ist Rückblick und Aufbruch zugleich: eine Feier von 25 Jahren gemeinsamer musikalischer Arbeit, in der unterschiedliche Biografien und künstlerische Ausdrucksformen gleichberechtigt zusammenfinden. Das MenschenSinfonieOrchester zeigt, dass Inklusion nicht erst seit Kurzem ein gesellschaftliches Schlagwort ist, sondern seit seiner Gründung gelebte Praxis – und dass gemeinsame Musik eine Kraft entfalten kann, die weit über die Bühne hinausreicht.
Musik, Begegnung und kultureller Dialog
Mit seiner zehnten Ausgabe setzt ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN seine Arbeit als kulturelle Brücke am Rhein fort. Die Veranstaltungen verbinden italienische Musik und Kultur mit den Geschichten von Migration, dem Austausch zwischen unterschiedlichen Traditionen und der Frage, wie Zusammenleben in einer vielfältigen Stadt gestaltet werden kann.
Das Jubiläum des MenschenSinfonieOrchesters gibt diesem Anliegen eine besondere Bedeutung. Es erinnert daran, dass kulturelle Teilhabe nicht nur ein Ziel, sondern ein gemeinsamer Prozess ist – getragen von Menschen, die sich begegnen, zuhören und miteinander etwas schaffen.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird eine Reservierung empfohlen.
Reservierungen und Informationen:
festivalitaliana@googlemail.com
www.festival-all-italiana.de
COMUNICATO STAMPA
ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN 2026
Decima edizione del festival e 25 anni del MenschenSinfonieOrchester
Colonia celebra la musica, la diversità e l’inclusione vissuta
Dal 5 al 30 novembre 2026, il festival ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN torna nel quartiere Südstadt di Colonia con un programma che intreccia cultura musicale italiana, memoria della migrazione e dialogo sociale. Il momento culminante sarà il concerto per i 25 anni del MenschenSinfonieOrchester, in programma il 26 novembre nella Lutherkirche. L’ingresso a tutti gli eventi è gratuito.**
Care amiche e cari amici del festival, gentili rappresentanti dei media, care vicine e cari vicini del quartiere,
spero che stiate tutti bene.
Con la sua decima edizione, ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN torna a celebrare la ricchezza culturale di Colonia. Dal 5 al 30 novembre 2026, il festival propone nella Südstadt un percorso che unisce musica, fotografia, storie personali e occasioni di incontro. Quest’anno la manifestazione assume un significato particolare: il MenschenSinfonieOrchester (MSO) festeggia infatti 25 anni di attività musicale condivisa, un quarto di secolo nel quale inclusione, libertà artistica e incontro umano non sono stati soltanto temi di discussione, ma esperienze vissute concretamente sul palcoscenico.
Sotto la direzione artistica del musicista e compositore Alessandro Palmitessa, ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN propone una visione della cultura italiana che va oltre gli stereotipi più conosciuti e affronta temi come migrazione, identità, memoria e convivenza. Il motto del festival esprime chiaramente questa prospettiva:
«Un festival culturale a Colonia, al di là di pasta e amore!»
25 anni di MenschenSinfonieOrchester: la musica come spazio di condivisione
Il MenschenSinfonieOrchester è stato fondato nel 2001 da Alessandro Palmitessa e dal pastore Hans Mörtter. Fin dagli inizi, l’orchestra riunisce persone con storie di vita, esperienze sociali e percorsi musicali differenti. La musica diventa così uno spazio comune nel quale la diversità non è un ostacolo, ma una risorsa artistica e umana.
Il venticinquesimo anniversario rappresenta molto più di una ricorrenza. È la testimonianza di un modo di fare musica e di vivere la società nel quale persone con origini, condizioni di vita e capacità differenti possono creare insieme qualcosa di significativo.
Il concerto celebrativo del 26 novembre, nella Lutherkirche di Colonia, sarà il momento centrale del festival. Sul palco si incontreranno musicisti e artisti che hanno accompagnato la storia dell’orchestra e altri che porteranno nuove prospettive musicali, dando vita a una serata che unisce memoria, sperimentazione e partecipazione.
IL PROGRAMMA DEL FESTIVAL
Giovedì 5 novembre – Inaugurazione della mostra diffusa «Mostra Diffusa»
La mostra fotografica diffusa «Mostra Diffusa» inaugura il festival con un viaggio attraverso immagini, storie e differenti prospettive sulla realtà contemporanea. L’esposizione non si concentra in un unico spazio, ma si distribuisce in diversi luoghi della Südstadt di Colonia, trasformando il quartiere in un percorso culturale nel quale fotografie, persone e spazi si mettono in relazione.
L’inaugurazione si svolgerà attraverso quattro tappe:
Ore 17:00: Vringstreff e. V.
Ore 18:00:Café PL678
Ore 19:00: Café Sur
Ore 20:00: Mondo Aperto / Offene Welt
Ogni luogo proporrà un contributo particolare. Il pubblico sarà invitato a spostarsi da una tappa all’altra, scoprendo differenti linguaggi artistici e modi di raccontare la realtà.
La mostra resterà visitabile fino al 30 novembre 2026, durante i normali orari di apertura dei luoghi coinvolti.
Tra i fotografi partecipanti figurano Bernd Arnold, Richard Bargel, Gerd Bonse, Francesca Magistro, Roberto Manzi, Hans Meisenberg, Leslie Niemöller, Georg Roloff, Frank Seyl, Steffi Sonntag e Jens Wagner-Brause.
L’idea e la direzione artistica della mostra sono di Alessandro Palmitessa. Il progetto è curato dal documentarista napoletano Geremia Carrara. Durante l’inaugurazione, alcuni musicisti del MenschenSinfonieOrchester accompagneranno il percorso con esibizioni dal vivo.
Sabato 7 novembre, ore 20:00
«E la chiamano estate»
Luogo: Mondo Aperto / Offene Welt, Zugweg 22, Colonia.
Con «E la chiamano estate», Daniele Grivel porta nel mese di novembre il calore e l’atmosfera dell’estate italiana.
L’appuntamento, concepito come un aperitivo musicale, combina musica dal vivo, canto e karaoke interattivo, invitando il pubblico non soltanto ad ascoltare, ma anche a partecipare attivamente.
Melodie italiane, ricordi condivisi e l’atmosfera conviviale dell’aperitivo si incontrano in una serata pensata per vivere la musica come occasione di incontro e socialità.
Sabato 14 novembre, ore 20:00
«LAST TANGO IN COLOGNE / Ultimo tango a Colonia»
Luogo: Mondo Aperto / Offene Welt, Zugweg 22, Colonia.
Il pianista Sebastian Rodríguez, musicista italo-argentino, incontra Alessandro Palmitessa, che si esibirà al sassofono, al clarinetto e alle percussioni.
Insieme propongono un viaggio musicale tra tango e jazz contemporaneo, esplorando il dialogo tra tradizione e sperimentazione.
Il programma attraversa le musiche di Astor Piazzolla, Gato Barbieri e Dino Saluzzi, accostandole alle composizioni originali di Palmitessa.
Il tango diventa così non soltanto un genere musicale, ma anche un linguaggio capace di raccontare movimento, migrazione e incontro tra culture. «LAST TANGO IN COLOGNE» dà voce a influenze che attraversano i confini e generano nuove possibilità espressive.
Sabato 21 novembre, ore 20:00
Trito e Ritrito Trio – «Viaggio musicale italiano in Germania»
Luogo: Mondo Aperto / Offene Welt, Zugweg 22, Colonia.
Il Trito e Ritrito Trio, composto da Cosimo Erario alla voce e alla chitarra, Alessandro Palmitessa al sassofono, al clarinetto e alle piccole percussioni e dall’attore Luca Paglia alla voce e alla narrazione, propone un viaggio attraverso i classici della canzone italiana e la musica contemporanea.
La musica si intreccia con racconti personali dedicati alla migrazione, all’identità e alla memoria: l’arrivo in un nuovo Paese, il legame con le proprie origini e le esperienze che attraversano le generazioni.
L’appuntamento richiama la storia dell’accordo di reclutamento tra Italia e Germania del 1955, a un anno dal settantesimo anniversario, e invita a riflettere sul percorso della migrazione italiana in Germania e sulla sua importanza per il presente.
La canzone diventa così uno strumento per custodire la memoria, raccontare esperienze individuali e riconoscere una storia condivisa tra i due Paesi.
Domenica 22 novembre, ore 16:00
«MALAPARATA»
Luogo: Mondo Aperto / Offene Welt, Zugweg 22, Colonia.
«MALAPARATA» è un concerto che mette in dialogo parola recitata e musica, attraversando la ricchezza linguistica ed espressiva dell’Italia, con una particolare attenzione a Napoli.
Roberto Pappalardo cura la parte vocale, mentre Stefano Arrigo accompagna la performance con chitarra e sound design.
Voce, recitazione e suono si intrecciano in una composizione articolata, nella quale la lingua non si limita a trasmettere significati, ma diventa essa stessa materia musicale.
Il risultato è un incontro tra tradizione e contemporaneità, capace di restituire la forza espressiva della cultura italiana attraverso una forma artistica originale.
Giovedì 26 novembre, ore 19:00
Concerto celebrativo per i 25 anni del MenschenSinfonieOrchester
Luogo:** Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 1, Colonia.
«Quello che oggi va di moda chiamare inclusione, noi lo facciamo fin dall’inizio».
Il concerto per i 25 anni del MenschenSinfonieOrchester è il momento culminante della decima edizione di ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN.
Da un quarto di secolo, il MSO dimostra come persone con biografie, esperienze e condizioni differenti possano condividere il palcoscenico e costruire insieme un progetto artistico. Il concerto celebrativo riunisce musicisti e artisti che hanno accompagnato la storia dell’orchestra, insieme a nuove presenze capaci di arricchirne il linguaggio.
Peppe Voltarelli: la canzone d’autore italiana e le radici calabresi
Tra gli ospiti speciali figura Peppe Voltarelli, cantautore calabrese insignito per tre volte della Targa Tenco. Con Alessandro Palmitessa lo lega una collaborazione artistica che dura da quasi vent’anni. Nel 2008 i due si sono esibiti insieme alla Volksbühne di Berlino, condividendo un percorso musicale nel quale la canzone d’autore italiana dialoga con linguaggi e sensibilità differenti.La partecipazione di Voltarelli porta sul palco la sua voce inconfondibile, le radici meridionali e la tradizione del cantautorato italiano, sottolineando il legame tra memoria, identità e ricerca musicale.
Klaus der Geiger: la musica come protesta e presa di posizione
Klaus der Geiger, figura di riferimento della scena musicale di Colonia e noto per il suo impegno artistico e sociale, accompagna il MenschenSinfonieOrchester fin dai primi anni della sua storia.
La sua musica non è soltanto espressione artistica: è anche uno strumento di protesta, una voce capace di intervenire nello spazio pubblico e di richiamare l’attenzione sulle questioni sociali.
La sua presenza al concerto celebrativo rappresenta un legame importante con le origini dell’orchestra e con l’idea di una musica che prende posizione, crea relazioni e mette le persone in comunicazione.
Richard Bargel: l’anima del blues
Con Richard Bargel, il concerto accoglie una delle figure di riferimento del blues.
Cantante e virtuoso della slide guitar, Bargel porta sul palco il suono intenso e diretto di una tradizione musicale che trasforma esperienze personali ed emozioni in un linguaggio universale.
La sua partecipazione amplia l’orizzonte sonoro della serata e introduce una dimensione musicale nella quale autenticità, improvvisazione ed espressività si incontrano.
Krazy: nuove energie tra punk rock e jazz
Krazy, artista influenzato dal punk rock e dal jazz, si esibirà per la prima volta dal vivo con il MenschenSinfonieOrchester.
Il suo ingresso introduce nuove sonorità e un contrasto musicale stimolante, dimostrando che il MSO continua a essere un progetto aperto alla sperimentazione e a incontri artistici inattesi.
Anche dopo 25 anni, l’orchestra mantiene infatti la capacità di accogliere nuovi impulsi e di trasformare le differenze in possibilità creative.
Cosimo Erario: tra jazz e cantautorato italiano
Il cantautore e chitarrista jazz Cosimo Erario unisce il virtuosismo strumentale alla tradizione narrativa della canzone italiana.
La sua partecipazione crea un ponte tra jazz, cantautorato e patrimonio musicale italiano, in sintonia con il percorso culturale portato avanti da ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN.
La sua presenza arricchisce il concerto di una dimensione nella quale la ricerca musicale incontra il valore della parola, della melodia e del racconto personale.
Aladji Mbaye Tama: i ritmi dell’Africa occidentale
Con Aladji Mbaye Tama, maestro griot senegalese, il concerto si apre alle tradizioni ritmiche dell’Africa occidentale e alla cultura della narrazione orale.
Il tama, conosciuto anche come tamburo parlante, costituisce uno strumento espressivo capace di riprodurre inflessioni e modulazioni simili a quelle della voce umana.
La sua presenza amplia il panorama musicale della serata e sottolinea la vocazione interculturale del festival: tradizioni differenti si incontrano, si ascoltano e si arricchiscono reciprocamente.
Christian Korbella e le Golden Girls: dalla porta del salone al centro del palco
Anche la danza e il movimento saranno protagonisti del concerto.
Il coreografo Christian Korbella e le Golden Girls si esibiranno insieme ai musicisti. Per anni, le Golden Girls sono state presenti alla porta della sala della comunità, accogliendo e accompagnando la vita di questo spazio.
Ora saliranno sul palco, diventando parte attiva dello spettacolo.
Questo passaggio ha un valore che va oltre la performance: chi per anni è stato presente ai margini della scena entra al centro dell’evento e contribuisce direttamente alla sua realizzazione. È un’immagine concreta dello spirito del MenschenSinfonieOrchester, nel quale la partecipazione non è soltanto dichiarata, ma diventa esperienza vissuta.
Luciana Caglioti, Hans Mörtter, Sonja Grupe e Thorsten Wachter: la storia e il significato del MSO
La serata sarà condotta da Luciana Caglioti, che accompagnerà il pubblico attraverso i diversi momenti del concerto.
Nel corso dell’evento sono previsti interventi e conversazioni con Hans Mörtter, cofondatore dell’orchestra, Sonja Grupe, dell’associazione Südstadt Leben e. V., e Thorsten Wachter, del Vringstreff e. V.
Le conversazioni offriranno l’occasione di ripercorrere la storia del MenschenSinfonieOrchester, la sua evoluzione artistica e il suo significato sociale, mettendo in evidenza il ruolo delle persone e delle realtà che ne hanno sostenuto il percorso.
Un concerto che racconta 25 anni di inclusione vissuta
Il concerto celebrativo riunisce blues, cantautorato italiano, jazz, musica di protesta, ritmi dell’Africa occidentale e danza.
È insieme uno sguardo al passato e un’apertura verso il futuro: una celebrazione di 25 anni di lavoro musicale condiviso, nei quali biografie, esperienze e forme espressive differenti hanno trovato uno spazio comune.
Il MenschenSinfonieOrchester testimonia così che l’inclusione non è soltanto una parola entrata recentemente nel dibattito pubblico, ma una pratica vissuta fin dalla fondazione dell’ensemble.
La musica diventa uno strumento concreto di partecipazione e di incontro, capace di superare le differenze senza cancellarle e di costruire relazioni che vanno ben oltre il palcoscenico.
Musica, incontro e dialogo culturale
Con la sua decima edizione, ITALIANA KULTURBRÜCKE AM RHEIN rinnova il proprio impegno come ponte culturale sul Reno.
Il festival mette in relazione la musica e la cultura italiana con le storie della migrazione, lo scambio tra tradizioni differenti e la ricerca di nuove forme di convivenza in una città multiculturale come Colonia.
Il venticinquesimo anniversario del MenschenSinfonieOrchester conferisce a questo percorso un significato particolare. Ricorda che la partecipazione culturale non è soltanto un obiettivo da raggiungere, ma un processo collettivo, alimentato da persone che si incontrano, si ascoltano e costruiscono qualcosa insieme.
L’ingresso a tutti gli eventi è gratuito. Considerata la capienza limitata degli spazi, è consigliata la prenotazione.
Informazioni e prenotazioni
E-mail: festivalitaliana@googlemail.com
Sito web: www.festival-all-italiana.de
Contatto stampa e informazioni:
Alessandro Palmitessa
Direttore del festival
Cellulare: 0170 65 80 247
